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Luisa ist ein zwei Jahre altes Mädchen aus Senftenbach. Seit der Geburt leidet Luisa am seltenen Dravet-Syndrom (ca. 500 Fälle in ganz Österreich). Das Dravet Syndrom ist eine Form der Epilepsie.

 

Ihren ersten Anfall hatte das Mädchen mit 5 Monaten, seither stehen kleinere Anfälle an der Tagesordnung. Dazu kommt beinahe jede Woche ein stärkerer Anfall.

Besonders schwerwiegend war, dass nach den ersten Anfällen Bronchitis dazu kam und sich so die Krankheit zusätzlich verschlechterte. Speziell in den Sommermonaten ist die Gefahr eines gröberen Anfalls erhöht – jeder größere Reiz kann zum Auslöser werden. Egal ob Licht, Sonne, Freude oder andere Emotionen. Die Medikamente können einen epileptischen Anfall leider nicht verhindern, aber sie lindern das Ausmaß des Anfalls.

 

Das Luisa´s Gesundheitszustand halbwegs stabil ist, verdankt sie den guten Ärzten, die sie von Beginn an richtig therapiert haben. Die ersten Erfolge der Reha sind bereits erkennbar – Luisa kann die ersten Laute von sich geben und lernt aktuell die Zeichensprache. Die Ketogene Diät (kohlenhydratarme Ernährung) hilft zusätzlich die Reize so gering wie möglich zu halten.

 

Ein erster großer Erfolg war der heurige Winter, Luisa war insgesamt 12 Wochen frei von Anfällen. Die Pandemie im letzten Jahr war natürlich eine zusätzliche Herausforderung, da Luisa eine Hochrisiko-Patientin ist.

 

Die Spendensumme soll für die Anschaffung eines Therapiehundes verwendet werden, der für die langfristige Therapie eine wichtige Rolle spielen soll.

 

Der Erlös aus dieser Veranstaltung kommt zur Gänze auf Luisa´s Spendenkonto.